Die Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung unterstützt die politik-, geschichts- und gesellschaftswissenschaftliche Forschung rund um die Kanzlerschaft Helmut Kohls.
Sie veranstaltet regelmäßig wissenschaftliche Kolloquien zu relevanten Neuerscheinungen aus Zeitgeschichte und Politik; seit dem Februar 2026 lädt sie einmal monatlich Studierende und Doktoranden der Geschichts- und Politikwissenschaften zu einem Nachwuchskolloquium in Berlin ein. Im April 2026 bringt die Stiftung mit „Der ‚mächtigste Nachbar im Osten‘. Helmut Kohl, die Sowjetunion und das neue Russland“ die erste Publikation ihrer wissenschaftlichen Buchreihe heraus.
Zugleich vermittelt sie auch einem größeren Publikum aktuelles Wissen über Helmut Kohl. Insbesondere jungen Menschen bietet die Stiftung altersgerechte Informationen zur Zeitgeschichte – unter anderem Vorträge und Führungen für Schulklassen und Unterrichtsmaterial für Lehrkräfte. Gemeinsam mit der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung und der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus hat sie den „Berliner Schülerwettbewerb zur politisch-historischen Bildung“ ins Leben gerufen, der 2026 zum zweiten Mal stattfindet. Auch an der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin ist die Stiftung regelmäßig mit vielen Aktivitäten beteiligt.
Um unterschiedliche Sichtweisen und Forschungsschwerpunkte in ihre Projekte einzubeziehen, stützt sich die Stiftung auf einen international besetzten wissenschaftlichen Beirat.